Walbdaben in Köln

Der heutige Beitrag befasst das Thema „Waldbaden“ und ist der erste Teil meiner Reihe über Erholung in der Natur.

Ja Waldbaden! Es soll hier nicht um das „Baden“ in einem Waldsee gehen, sondern vielmehr um ein Erfahren des Waldes mit all seinen Sinnen. Man „badet“ sozusagen in der beruhigenden und natürlichen Atmosphäre des Waldes.
Der Begriff Waldbaden kommt ursprünglich aus dem Japanischen und wird „Shinrinyoku“ genannt, dort ist es auch eine vom Gesundheitswesen unterstützte Methode, um Stress auf eine der natürlichsten Weisen entgegenzuwirken.
Denn der Aufenthalt in einem Wald bietet viele gesundheitsfördernde Wirkweisen für uns Menschen. Die grünen Farben, die ätherischen Öle und die frische Luft in einem Wald haben positive Wirkungen auf unseren Organismus. Studien belegen, dass unser Hormonhaushalt reguliert wird und somit nachhaltig Stress, Angstzustände, Depressionen und Aggression reduziert werden.
Soviel erstmal zu der allgemeinen Begriffserklärung, jetzt geht’s ans Eingemachte. Wie funktioniert dieses Waldbaden eigentlich? Wie integriere ich es in den Alltag und welche Chancen gibt uns das Waldbaden noch?

Als Erstes muss ich leider feststellen, dass wir Menschen immer weiter den Bezug zur Natur und somit zur Natürlichkeit verlieren. Denn die dauerhafte Ablenkung (durch Werbung, Handys, Autos…) lassen uns kaum zur Ruhe kommen und selbst die Netflix Serie am Abend, ist kein wirkliches zur Ruhe kommen. Wir beschallen unser Gehirn solange mit Reizen bis wir müde sind und schlafen gehen müssen und haben, wenn es gut läuft, 7–8 Stunden Schlaf. Auf Dauer ist dies gerade in unserem doch oft mit Stress behafteten Alltag nicht genug. Doch wie komme ich aus diesem endlosen Kreislauf der Ablenkung raus? Richtig! Waldbaden. Natürlich gibt es noch andere Methoden wie das Meditieren, doch Waldbaden gibt uns einen leichten und gut umsetzbaren Einstieg in das Thema.

„Doch wie praktiziere ich dieses Waldbaden jetzt?“
An sich ist es super einfach und lässt sich mit vier Worten erklären:
„Geh in den Wald“
„Ja, das sagst du so einfach, doch ich lebe in einer Stadt und hier gibt es keine Wälder!“
Recht hast du, doch mittlerweile hat jede Stadt Parks oder Stadtwälder, bzw. hier in Köln kann man auch super auf die groß angelegten Friedhöfe gehen. Denn primär geht es darum, sich einfach mal eine Auszeit zu nehmen und somit zur Ruhe zu kommen.
Natürlich ist es nicht das Gleiche, als wäre man stundenlang in großen alten Wäldern unterwegs, dennoch hat es viele Vorteile kleine Auszeiten in der Natur in den Alltag zu integrieren.

Ein paar Tipps möchte ich euch noch an die Hand geben, um das Beste aus eurer Waldbaden-Erfahrung herauszuziehen:

Zunächst empfiehlt es sich alleine zu gehen, denn zu zweit oder in einer Gruppe besteht immer die „Gefahr“ euch gegenseitig abzulenken. Auch das Handy bleibt am besten zu Hause oder ausgeschaltet in der Tasche, denn es soll wirklich mal nur um euch und eure Umgebung gehen.

Falls ihr es dann in den Park oder Wald geschafft habt, könnt ihr euch auch einfach mal hinlegen und eure Sinne die Umgebung erkunden lassen. Hört euch das Rauschen der Blätter an, seht die satten Farben der Pflanzenwelt und spürt den Luftzug auf eurer Haut. Genießt den Moment und lasst den Alltag einfach mal hinter euch.
Mit dem Waldbaden habt ihr die Chance aus dem stressigen Alltag hinauszukommen, abzuschalten und vielleicht in euch reinzuhören. Ein reflektierter Rückblick auf die letzten Tage/Woche macht oft Sinn, um die Frage zu beantworten, ob ihr mit dem tagtäglich Gemachten wirklich zufrieden seid.

Noch Zweifel? Dann probiere Waldbaden doch einfach einmal für dich aus. Vielleicht kann es dir ja genauso viel Ruhe und Gelassenheit schenken, wie es bei mir der Fall ist.

In meinem nächsten Beitrag wird es gezielter um das Wandern und wie Berge uns positiv beeinflussen können gehen.

Bis dahin und Namasté

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